Die Bedeutung der kirchlichen Arbeit in der Gesellschaft.
Wenn wir als Diakon*innen in den Sozialräumen unterwegs sind, treffen wir zum einen auf eine große Offenheit unserer Arbeit und Institution gegenüber. Wir sind angesehene Player*innen und Kooperationspartner*innen. Zum anderen aber eilt uns ein schlechter Ruf voraus und wir erfahren Zurückhaltung, manchmal sogar Ablehnung. Menschen berichten z.B. von eigenen Austritten, weil die Kirche „sie mit ihren Themen nicht mehr erreicht“.
Was haben wir den Menschen in unseren Sozialräumen noch zu sagen? Was ist unsere Botschaft? Wo gelingt es uns, Menschen zu erreichen, wo nicht? Was sind die Themen, die man von uns als Kirche erwartet?
Wir beginnen unsere Jahresversammlung mit einer Andacht mit unterschiedlichen (Außen-) Perspektiven auf die kirchliche Arbeit. Im Anschluss hören wir zwei Impulsreferate aus Politik und EKD. Welche Schlüsse können wir als Kirche- wir als Berufsgruppe- für unsere Arbeit aus der neusten. Kirchenmitgliedsschaftsuntersuchung und auch der Sichtweise der Politik ziehen?
In den Workshops am Nachmittag sollen unterschiedliche, innovative Projekte und Themen aus verschiedenen Arbeitsbereichen in Theorie, Konzeption und Praxis vorgestellt und diskutiert werden. Sie sollen Anregungen für die eigene Arbeit geben. Dazu gehören zum Beispiel das Segensnetzwerk, die Studie über die Ev. Jugendarbeit in unserer Landeskirche, der Umgang mit und in Medien („Christfluencer“, Öffentlichkeitsarbeit), die Vernetzung von Politik und Kirche und neue Formen der Konfi-Arbeit.